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Montag, 10. März 2008, 13:02 Uhr
In ihrem ersten Blogeintrag berichet Magdalena Sassmann über ihren ersten Tage in Shanghai: Ungeheizte Zimmer im kältesten Winter seit Jahren, Hierarchie auf der Straße und Fernbedienungen mit chinesischen Schriftzeichen.
Montag, 10. März 2008, 10:41 Uhr
Liebe Leserinnen und Leser!

Ab sofort dürfen wir euch eine neue Mitarbeiterin und eine neue Rubrik vorstellen:
Magdalena Sassmann, ehemalige APA-Mitarbeiterin, befindet sich die nächsten Monate in China und wird exklusiv auf der "Eule" ihre Erlebnisse und Eindrücke aus dem Land der aufgehenden Sonne bloggen.
Jeden Montag findet ihr einen neuen Bericht und eine kleine Bilddokumentation auf der "Eule".
Beste Grüße und spannendes Lesen
Die Redaktion
Dienstag, 19. Februar 2008, 19:42 Uhr
Ein Gedicht von Petra Caldonazzi.
Mittwoch, 12. Dezember 2007, 19:02 Uhr
 Alle Jahre wieder gibt es unzählige Weihnachtsansprachen.
Auch hier. Im Unterschied zu anderen Rednern und Schreibern versuche ich mich
nicht als Moralist, der seine Zuhörer und Leser erziehen und ermahnen will.
Denn wie letztes Jahr hier
bereits festgestellt, vergessen Autor wie auch Leser den Inhalt dieser
pathetischen Predigten bereits nach wenigen Minuten.
In diesem Jahr erzähle ich aus
dem richtigen Leben. Kürzer, eindrucksvoller, dichter, einfach realer.
Donnerstag, 08. November 2007, 00:45 Uhr

Moral ist gesellschaftlich bestimmt und bedingt. Angehörige derselben Kultur haben alle die gleichen Vorstellungen über Moral und Unmoral. Sie würden niemals einen Mord entschuldigen, niemals eine Entführung gutheißen. Niemals? Dann haben Sie noch nie die geniale Macht von Literatur kennen gelernt. Dann haben Sie noch nie Amélie Nothomb gelesen…
Mittwoch, 17. Oktober 2007, 15:10 Uhr

Vielleicht gibt es sie, eine verloren gegangene Version der Hiobsgeschichte; eine Fassung,
die in der Auseinandersetzung mit Ödipus und seinem unwissend schuldhaften
Verhalten entstanden ist.
Vielleicht wird diese Version eines Tages geborgen;
sie würde uns einen Hiob vor Augen führen, der durch eine Unachtsamkeit ein
Feuer verursacht hat, durch das seine Kinder starben und seine Güter zunichte
wurden. Wir sehen Hiob in der Asche sitzen, die Scherbe in der Hand, um sich zu
schaben. Was würde Hiobs Frau zu ihm sagen? Und was würde er antworten? Wie tragisch
ist das, war wir tragisch nennen? Wie viel Erkenntnis und Hoffnung können wir
aus dem Tragischen gewinnen?
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