
Langsam aber doch scheint der Prozess gegen Saddam Hussein anzulaufen. Geprägt wird der Beginn des Verfahrens gegen den ehemaligen Diktator vor allem durch chaotische Zustände, die die Rechtsstaatlichkeit durchaus in Frage stellen. So rechtmäßig ein Prozess gegen den früheren Präsidenten des Irak sein mag, die Umstände sind fragwürdig. Fragwürdig in dem Sinn, wie der ganze Krieg überhaupt. Erinnert man sich an die vor Kriegsbeginn angeführten und den Angriff angeblich legitimierenden Argumente der Bush Administration, wie Versuche zum Bau einer Atombombe, Zusammenarbeit mit Al-Kaida sowie Besitz von Massenvernichtungswaffen, konnte bis jetzt, also eineinhalb Jahre nach Kriegsende, nichts davon nur annähernd bestätigt werden. Vielmehr war das Gegenteil der Fall. Im Laufe der Zeit tauchten immer mehr Beweise auf, die die Beweisführung der USA eher als Spekulation und Mutmaßung darstellten.














